Unser Motto 2020

Für unser Miteinander gibt es neben unserer gemeinsamen Vision ein Mottoziel, das uns inhaltlich beschäftigt. Ein Mottoziel fokussiert, motiviert und fordert heraus gute Fragen zu stellen, um im laufenden Jahr gut unterwegs zu sein.

Geben & gehen
Weil wir an einen megareichen Gott glauben,
leben wir eine Kultur der Großzügigkeit und vertrauen darauf,
dass wir im Geben reich und im Vorwärtsgehen Stärkung
und Wachstum erleben.
 

Auf den ersten Blick mag dieses Motto paradox klingen. Im Geben reich werden? Oft umgibt uns eine andere Kultur und „Mangeldenken“. Dem wollen wir bewusst etwas entgegensetzen.

Albert Schweizer sagte schon: „Glück ist das Einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt.

Unser Verständnis geht sogar noch weiter. Wir fühlen uns als Beschenkte, weil wir in Gott unsere lebendige Quelle der Hoffnung, der Freude, des Friedens, der Heilung, der Versorgung… kurz des sprudelnden Lebens gefunden haben. Indem wir etwas davon weitergeben, verdoppelt sich dieser Segen aus Gottes Hand nicht nur, sondern es werden neue Samen ausgestreut, die sich in uns und in anderen Menschen multiplizieren können.

In der Vergangenheit durften wir das schon an vielen Stellen erleben. Die Entstehung des Bolzplatzes ist ein Beispiel davon. Es mag utopisch klingen, dass eine Hand voll Menschen ein so großes Projekt stemmen konnten. Doch durften wir bei der Entstehung des Bolzplatzes sehen, wie eins zum anderen kam – begleitet von Wundern und dem großzügigen Geben von Menschen. Nun können wir staunend auf den Ort schauen, der für viele zum weiteren Segen wird.

In diesem Jahr wollen wir uns gegenseitig einmal mehr herausfordern, im Bereich der Großzügigkeit zu wachsen. Dabei geht es nicht nur um finanzielle Mittel, sondern auch um Großzügigkeit in Zeit, Liebe und anderen Ressourcen.

Wir wollen nicht von uns behaupten, dass wir darin schon „weit“ sind, aber wir sind auf dem Weg.

Und wir glauben, dass wir uns selbst als Beschenkte und Beglückte erleben werden, indem wir im Bereich Großzügigkeit mit all ihren Facetten wachsen.

Natürlich freuen wir uns, wenn diese Inspiration sich auch vermehrt und zu einem Umdenken in unserem Umfeld führt.